KVP steht als Kurzform für „kontinuierlicher Verbesserungsprozess“. Im Englischen wird es als „Continuous Improvement Process“ (CIP) bezeichnet. Es handelt sich um ein Konzept, das stetige, kleinschrittige Verbesserungen vorsieht, die in Unternehmen zur Steigerung der Qualität von Produkten, Prozessen und Service führen sollen. Langfristig soll sich daraus eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit ergeben. Um seine Wirkung zu entfalten muss ein KVP dauerhaft in der Unternehmenskultur verankert und integriert sein. Viele kleine Fortschritte und Entwicklungen in den einzelnen Arbeitsbereichen eines Unternehmens ergeben dann einen ständig fortschreitenden Optimierungsprozess. Die treibende Kraft sollen dabei die Mitarbeiter selbst sein.

  • Ein KVP kann in unterschiedlichen Varianten umgesetzt werden. Meist wird ein stetiger Kreislauf aus Identifikation, Analyse, Verbesserung und Überprüfung als Grundlage angestrebt.
  • Durch seine Prozesshaftigkeit soll die KVP-Methode auch die Flexibilität von Unternehmen fördern und es ihnen ermöglichen, sich leichter an wandelnde Marktbedingungen anzupassen.
  • Seine Ursprünge hat der KVP in der japanischen Methode des Kaizen. Teilweise werden die Begriffe auch parallel gebraucht.
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