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Industrie 3.0

Industrie 3.0 – der Computer tritt in Erscheinung

Der Weg von der Industrie 2.0 zur Industrie 3.0 wurde durch die Entwicklung des Computers möglich gemacht. Seit den 1970ern war es möglich, Elektronik-Komponenten in industriellen Umgebungen einzusetzen. Die Produktion wurde durch die Automatisierung mit Elektronik, IT und Speicher programmierbaren Steuerungen (SPS) weiter vorangetrieben. Die Abläufe von Maschinen konnten viel effizienter gesteuert werden, wodurch die Eingriffe von Seiten des Menschen die Produktionsabläufe auf ein Minimum reduziert wurden. Gegenüber der Reihenfertigung war das ein riesiger Schritt nach vorne, da die Maschinen jetzt viel mehr automatisiert arbeiteten. Die Steuerungen und Komponenten der Chips wurden immer effektiver und kleiner, so dass die Elektronik eine rasante Entwicklung durchmachten. Mehr und mehr Geräte konnten mit eigener Intelligenz ausgestattet werden. Gleichzeitig war es nun möglich, dass immer mehr Daten aufgezeichnet werden konnten, die aus der Automatisierung gewonnen wurden. Das Problem mit diesen Daten war allerdings, dass die Daten erst immer zeitverzögert bzw. im Nachgang zur Verfügung standen. Dadurch konnte nur langsam neue Erkenntnisse gewonnen und an die Automatisierung zurückgegeben werden.

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