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Ressourceneffizienz heißt das Gebot der Stunde

Published: · Last updated: · 5 min Lesezeit

Fertigende Unternehmen sollten jetzt antizyklisch in Softwarelösungen für mehr Energie- und Ressourceneffizienz investieren. Der Bund fördert diese Investitionen. FORCAM Technologie ist mit enthalten auf der offiziellen Liste der förderfähigen Energiemanagement-Software

Was können Unternehmen aktuell Besseres tun als Kosten zu sparen?

Krieg in Europa, Energiepreise steigen massiv, Lieferketten stocken, Nachfrage wackelt, Fachkräfte fehlen – die Aussichten für die Wirtschaft sind alles andere als rosig. Was kann die Industrie, was können fertigende Unternehmen, tun? Eine gängige Antwort in solchen Lagen: kurzfristig die Kosten senken.

Das ist verständlich. Schließlich ist Kosteneffizienz das Gebot der Stunde in unsicheren Zeiten. Die Erfahrung zeigt aber auch: Mittelfristig wird die Wirtschaft zurück zu mehr Normalität finden. Für diese Zeit schon heute vorzusorgen, ist daher ebenso ratsam. Konkret: Unternehmen sollten stets auch prüfen, in welche Projekte sie schon heute antizyklisch investieren können, um gestärkt aus einer Krise hervorzugehen.

In der Industrie gilt: Wertschöpfung findet in der Fertigung statt. Daher ist in der aktuellen Lage eine weitere Digitalisierung der Produktion eine kluge Entscheidung. Denn es gilt, den Weg hin zu einer nachhaltigen Produktion und höherer Ressourceneffizienz einzuschlagen – durch weniger Verschwendung, niedrigere Verbräuche, niedrigere Kosten, mehr Produktivität und höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Dieser Weg ist nur durch digitale Technologien und eine Transformation der Produktion hin zur datengesteuerten Fertigung sinnvoll. Die Softwarelösungen für systematisches Energiemonitoring, wie sie FORCAM und ENISCO bieten, bringen messbare Ergebnisse, sind ein guter Einstieg in nachhaltige Fertigung und senken gleichzeitig die Kosten schon kurzfristig.

Was wird gefördert?

Mit der Bundesförderung für „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Unternehmen, die in hocheffiziente Technologien sowie erneuerbare Energien investieren und damit nachhaltig für sparsame und rationelle Energieverwendung in ihrem Betrieb sorgen.

Förderung gibt es für Investitionen in die Hard- und Software, die in ein Energie- oder Umweltmanagementsystem eingebunden sind.

Im „Modul 3“ (MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software“) werden laut BAFA unter anderem der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme von Energiemanagement-Software gefördert:

  • Softwarelösungen für Energie- oder Umweltmanagementsysteme (Energiemanagement-Software)
  • Einweisung bzw. Schulung des Personals durch Dritte im Umgang mit der geförderten Softwarelösung
  • Bei Energiemanagement-Software als Cloud-Dienst – die vollständigen externen Nutzungskosten

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind unter anderem private Unternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.

Wie hoch ist der Förderbetrag?

Die maximale Förderung beträgt laut BAFA 15 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können einen zusätzlichen Bonus erhalten.

Wo beantrage ich eine Förderung?

Für den Antrag steht auf der BAFA-Webseite ein elektronisches Antragsformular zur Verfügung.

Link: https://fms.bafa.de/BafaFrame/qst

Der Antrag ist ausschließlich elektronisch zu stellen.

Wer beantwortet Fragen?

Die Empfehlung der Behörden lautet, zunächst eine Energie- oder Ressourceneffizienzberatung durchzuführen. Kleine und mittlere Unternehmen können beim BAFA Zuschüsse für qualifizierte Energieeffizienzberatungen beantragen.

Für eine erste Einschätzung bietet das BAFA einen Förderwegweiser (BAFA – Förderwegweiser Energieeffizienz)

Für Fragen zur Förderung stellt das BAFA Ansprechpartner:

  • Tel. 06196 / 908 1883
  • (Mo bis Do 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr)

Warum FORCAM?

FORCAM ist ein Pionier der Industrie 4.0 und bietet seit 2001 Fertigungsunternehmen MES-Lösungen (Manufacturing Execution System) für Ressourceneffizienz sowie Energiemonitoring.

Für die Aufnahme in die Liste der förderfähigen Energiemanagement-Software hat sich Smart-Factory-Spezialist FORCAM von einem unabhängigen Institut nach der ISO-50001-Norm zertifizieren lassen.

Als besondere Stärken der FORCAM Software stellt der Prüfbericht der Berliner Firma GUTcert unter anderem heraus:

  • Kontinuierliches Aufzeichnen von relevanten Prozessdaten (Energie, Wasser, Druck, Temperatur etc.) aus der Produktion bzw. angebundener Maschinen
  • Mitarbeitern am Arbeitsplatz und im Management wird angezeigt, wie effizient sie die Maschinen aktuell nutzen und wo Ressourcen-/ Energie-Einsparungen möglich sind
  • Durch umfangreiche Reportmöglichkeiten können absolute Verbräuche je Betriebszustand und Auslastung für alle Einzelverbraucher und aggregiert für Verbrauchergruppen dokumentiert werden
  • Die Erfassung von Daten ist völlig herstellerunabhängig und auf die moderne Datenerfassung und Steuerung in der IOT-Welt ausgerichtet
  • Weitere Analysen, Prognosen und Nachweisführung werden durch externe Zusatzmodule ermöglicht

Kostenvorteile und Effizienzverbesserungen realisieren

Der Einsatz von FORCAM Software unterstützt Unternehmen dabei, konkrete Kostenvorteile und Effizienzverbesserungen zu erzielen:

Das FORCAM Energiemonitoring unterstützt Unternehmen dabei, das Umwelt-Zertifikat ISO 50001 zu erhalten. Vorteil: Damit können Unternehmen öffentliche Förderungen beantragen. Großunternehmen können zudem das ISO-50001-Zertifikat als Alternative zum Energieaudit anbringen. Zu einem solchen Audit sind Großunternehmen alle vier Jahre verpflichtet. Infos: Umweltbundesamt

Energieeffizienz messen und optimieren

Mit datengesteuerter Fertigung und digital erhobenen Informationen kann die Energieeffizienz messbar optimiert werden. Ein global tätiger Automotive-Konzern will bis zum Jahr 2035 CO₂-neutral produzieren. Eine Tochtergesellschaft in Süddeutschland nutzt Leistungs- und Energiemonitoring von FORCAM: Die wichtigsten Maschinen sind digital angebunden, die Energiedaten werden laufend ausgewertet. Zusätzliche korreliert das Team Leistungs- und Energiedaten, sodass für jeden Auftrag die jeweils Energie-effizientesten Maschinen zum Einsatz kommen. So hat der Automotive-Standort den Energieverbrauch in den vergangenen Jahren um mehr als 20 Prozent reduziert – bei gleichen Prozessen und steigenden Produktionsvolumina.

Gleiches berichtet SWAROVSKI OPTIK: Der Hersteller von hochpräzisen Premium-Ferngläsern konnte den Energieverbrauch in der Produktion bei steigenden Produktionsvolumina konstant halten. Gleichzeitig wurden Kosten gesenkt, weil sich durch die Echtzeit-Steuerung der Produktion Durchlaufzeiten verkürzen und Umlaufbestände zurückgehen. Zu den FORCAM Referenzberichten

OEE erhöhen

Ressourceneffizienz beginnt damit, alle Maschinen digital anzubinden, alte wie neue. Mit datengesteuerter Fertigung kann dann die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen erhöht werden. Als Kennzahl dafür dient die Gesamtanlageneffektivität, OEE (Overall Equipment Effectiveness). Erfahrung unserer Kunden: Unternehmen können OEE-Steigerungen von 20 Prozent und mehr erzielen, in der Pilotphase bereits 12 Prozent. Und das weltweit: Die Firma REICH GmbH aus Bayern hat in einem Tochterwerk in den USA mit OEE-Echtzeitdaten via Cloud in kurzer Zeit eine gewünschte Qualitätsquote von 99 Prozent erreicht.

Treten Sie mit uns in Kontakt für weitere Informationen! 

Hinweis: Die FÖRDERUNG ist für die FORCAM FORCE IIOT (Version 5.11 – ff.) für die Einführung und Aufrechterhaltung von Energiemanagementsystemen verfügbar nach ISO 50001:2018 insbesondere der Kapitel 6.2 bis 6.6 sowie 9.1 hinsichtlich Erfassung, Analyse, Visualisierung und Überwachung von Energieverbräuchen in der Produktion, auf Basis der Maschinenanbindung unterstützt.