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Zauberformel für das IIoT: Mit neuer Technologie den Unternehmenswert steigern

In der Ära des industriellen Internets der Dinge (IIoT) geht es für fertigende Unternehmen um nichts weniger als ihre Zukunftsfähigkeit. Noch 1998 basierte bei nur einem der zehn wertvollsten Unternehmen der Welt das Geschäftsmodell auf einer Plattform-Lösung, Microsoft. 2018 waren es bereits sieben von zehn, allen voran Apple, Alphabet (Google), Microsoft.

Der Siegeszug der Plattformökonomie geht mit Riesenschritten weiter, das Internet verändert auch den Industriesektor fundamental. Klar ist: An den digitalen Geschäftsprozessen von morgen wird nur teilnehmen, wer mit einer passenden Hochleistungs-Technologie arbeitet.

In die Ära des IIoT starten fertigende Unternehmen, wenn sie IT-seitig Silo-Strukturen überwinden. Datensilos sind die Feinde des Industrie-4.0-Gedankens. Sie schränken Produktivität und Rentabilität ein. Genau aber darum geht es bei der Digitalisierung: die Profitabilität zu steigern.

Die drei Schlüssel für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Bei der Investitionsentscheidung für oder gegen eine Plattform-Technologie sollten drei Dinge ausschlaggebend sein: Die Lösung lässt sich problemlos und schnell in die vorhandene IT-Architektur integrieren, die Lösung erzeugt umfassende Transparenz und Klarheit durch ein einheitliches Produktionsdaten-Modell für alle Abteilungen, die Lösung ist flexibel bei der benötigten IT-Infrastruktur (On-premise, Edge oder Cloud) sowie offen für die Integration aktueller und künftiger Anwendungen.

Zentral ist: Eine IIoT-Plattform-Lösung muss letztlich dazu beitragen können, den gesamten Unternehmenswert zu steigern. Drei Elemente zeichnen eine solche IIoT-Plattform-Lösung aus:

1) Offene Technologieplattform:

Offene Technologieplattform: Smart sein heißt offen sein – vom Ausgangsignal bis zum App-Partner. Die Lösung vernetzt alle vorhandenen Maschinen, Steuerungen und Systeme und enthält offene Webschnittstellen (OPEN API), um jede gewünschte aktuelle oder künftige Anwendung zu integrieren – ob Vorhersagende Wartung oder Künstliche Intelligenz. So können Unternehmen durch Komposition und Kollaboration jederzeit ihre ganz eigene IT-Architektur entwerfen.

2) Multidimensionales Datenmodell

Multidimensionales Datenmodell: Daten sind das Öl der Digitalisierung. Wie Öl zu Kraftstoff raffiniert werden muss, müssen Daten in Informationen gewandelt werden – in Smart Data. Zentral dafür ist eine Echtzeit-Rechner-Intelligenz (Rule Engine), deren semantischer Datenlayer jedem Signal im Millisekundentakt die richtige Bedeutung gibt. Es entsteht ein einheitliches Produktionsdaten-Modell mit objektiven Infos für alle Bereiche – von der Fertigung bis zu den Finanzen, von der Signalauswertung im Shopfloor bis zur Stückkostenanalyse in Topfloor. Das gesamte Unternehmen profitiert: Es steigert seine Produktivität, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

3) Vitales Ökosystem

Vitales Ökosystem: Die Schnelligkeit der Digitalisierung macht es notwendig, stets auf dem Laufenden über neueste Entwicklungen zu sein. Dies gewährleistet ein vitales Ökosystem vieler Partner. Daran nimmt man kommunikativ teil und kann bei gewünschten Neuerungen auch schnell technologisch partizipieren, wenn die IIoT-Plattform-Lösung entsprechend offen und flexibel ist.

Über den Autor

Dr. Andrea Rösinger ist Geschäftsführerin der FORCAM GmbH. Über 23 Jahre lang war Dr. Rösinger in DACH und China in leitenden Führungspositionen unter anderem beim Softwarekonzern SAP tätig. Sie war unter anderem die Architektin von Next Generation Financials für SAP BusinessByDesign. Während ihrer weiteren Karriere in der IT-Branche konzentrierte sie sich auf Managementberatung für die digitale Transformation in Unternehmen mit dem Schwerpunkt technologiegestütztes Innovationsmanagement.

Dr. Andrea Rösinger

Co-CEO

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