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Wachsende Anforderungen an die Fertigungs-IT

Es klingt ganz einfach: Industrie 4.0 benötigt Technologie 4.0. Doch was genau zeichnet ein modernes IT-System für die Fertigung aus? Auf welche Punkte müssen Unternehmen achten, wenn sie den Sprung ins industrielle Internet der Dinge (IIoT) wagen wollen?

Bei Industrie 4.0 erlebt „Made in Germany“ gerade eine Renaissance, melden Unternehmensberater. Will heißen: In Sachen IT für die Industrie 4.0 spielen deutsche Firmen international weit vorne mit. Die fünf führenden Anbieter in Deutschland hat das Marktforschungs- und Beratungshaus Information Services Group Germany GmbH (ISG) in seiner Studie „IoT Industrie 4.0 – der Weg zur digitalen Fabrik“ identifiziert – darunter auch die FORCAM GmbH in Ravensburg.

MES oder IIoT-Plattform: Was ist hip?

Das Wichtigste laut ISG: Moderne Betriebsdatenerfassung sammelt nicht mehr einfach Daten in abgeschlossenen IT-Systemen. „Vielmehr sind flexible, modulare und grundsätzlich offene Lösungen notwendig, um die großen Möglichkeiten und Chancen des vernetzten digitalen Zeitalters in der Fertigung zu nutzen.“ Demnach bieten moderne IIoT-Plattformen einen Gegenentwurf zum monolithischen MES-Konzept (MES=Manufacturing Execution System).
Folgende Anforderungen muss die IT für eine digital gesteuerte Produktion erfüllen:

  • Konnektivität: Anschluss aller Anlagen und Systeme (Shop- und Top-Floor),
  • Flexibilität: Leichtes Reagieren auf veränderte Anforderungen der Fertigung,
  • Schnelligkeit: Echtzeitverarbeitung aller Daten,
  • Transparenz: Echtzeit-Umwandlung von Big Data in Smart Data,
  • Offenheit: Offene Programmierschnittstellen (Open API),
  • Mobilität: Ortsunabhängiges Arbeiten auf allen mobilen Endgeräten,
  • Globalität: Verarbeitung unterschiedlicher Sprachen, Zeitzonen und Rechneruhren.

Mit Technologie 4.0 ist es ein bisschen so wie mit einer guten Garderobe: Sie besteht aus verschiedenen Teilen (Apps), die zueinander passen, auch in verschiedenen Kombinationen, und die gleichzeitig offen sind für neue Apps, mit denen sie ebenso harmonieren.

Kombinierbarkeit, Flexibilität und Offenheit – das wird als IT-Lösung am besten durch eine einzige Plattform erreicht, die alle Elemente integriert vorhält. Das zentrale Element, der „Connectivity“ oder „Edge“ Layer funktioniert wie eine Brücke, über die alle Daten in die richtige Richtung gelenkt werden.

FORCAM FORCE Bridge™ ist für die einfache und schnelle Anbindung aller Maschinen, Geräte oder Sensoren zuständig und muss selbst die heterogenen Produktionslandschaften vernetzen können. Neben der Datenerfassung sind auf dem Connectivity Layer weitere Apps für die Integration vorhandener IT-Plattformen enthalten. Mithilfe von Adaptern lassen sich Fremdsysteme reibungslos anschließen. Die Apps können Sie je nach Bedarf passgenau zusammenstellen.

 

Über den Autor

Victor Gruber ist studierter Betriebswirt und hat nach seinem dualen Studium bei der FORCAM GmbH bereits mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Marketing und Vertrieb gesammelt.

Sein Interesse gilt insbesondere neuen Technologien und digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen. Digitale Transformation und das IIoT sind sein Steckenpferd.

Victor Gruber

Marketing Manager

victor.gruber@forcam.com